26 November 2013

Der Himmel ist von einem tiefen dunklen Blau, welches zu den Häuserreihen hin immer heller wird. Es ist dunkel und kalt und es ist der 25. November, das Jahr neigt sich dem Ende.
Die eisige Luft brennt auf meinen Wangen und legt sich auf meine Lippen. Glaubt mir, wenn ich sage, ich kann den Frost auf der Zunge schmecken, heute an diesem frühen Morgen. Die behandschuhten Hände zu Fäusten geballt in den Taschen vergraben erzittere ich unter dem unbarmherzigen Wind.
Es ist so wunderschön, wie sich die Farben am unendlichen Horizont ausbreiten. Als hätte wer ein Gefäß umgestoßen
und die zarten Pastelltöne ergießen sich über unseren Köpfen.
Ich sehe mich selbst vor einer Leinwand sitzen, wie ich den Pinsel führe und niemals diese Schönheit werde einfangen können.
Ich atme und fülle meine Lunge mit Sauerstoff, mein Gehirn arbeitet und spinnt ein Netz aus Gedanken. Ich steige ein und steige wieder aus und einen seltsamen Moment lang bin ich taub für Geräusche und alles bewegt sich tonlos, bis mich der Lärm wieder erreicht. Wie das auftauchen aus einem Wasserbecken.
Dampfschwaden und Menschenköpfe, ich kann den Asphalt nicht sehen.
Immer wieder Wiederholung, der selbe Text und die selbe Melodie. Du sprichst mir aus der Seele. Danke, dass du da bist. Danke, dass du mich verstehst.
Ich liebe dich, Du fehlst mir hier, Ich wünschte Du wärst da.

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